Ortsverband Urbar

Angemessener Hochwasserschutz für die Verbandsgemeinde Vallendar? Das wird wohl wieder nix!

29.03.2011
Verband: GV Vallendar

 


Die CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion fordert weiterhin technischen Hochwasserschutz für die Verbandsgemeinde Vallendar

Angemessener Hochwasserschutz für die Verbandsgemeinde Vallendar? Das wird wohl wieder nix!


Der Sitzungssaal im Rathaus der Verbandsgemeinde war bis auf den letzten Platz gefüllt, als eine aus Mainz angereiste Staatssekretärin mit Verstärkung aus SGD Nord und von der TU Kaiserslautern das groß angekündigte „Hochwasser Risikomanagement“ für die Verbandsgemeinde Vallendar erläuterte. Dabei fielen viele wohlklingende Worte, etwa „ganzheitlicher Ansatz“, „Vorstellungen ergebnisoffen diskutieren“, mehrheitsfähige Ergebnisse“ oder auch „gemeinsame Umsetzung“.  Und es wurden sogar Ergebnisse noch für 2011 angekündigt. Schnell wurde nach einigen Nachfragen jedoch klar, dass ein technischer Hochwasserschutz, für den die Verbandsgemeinde Vallendar seit Jahrzehnten kämpft und der andernorts im Land auch umgesetzt wurde und wird, für uns in weite Ferne gerückt ist.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Helbach: „Mit fragwürdigen Kosten-Nutzen-Berechnungen wird dem zu startenden Prozess bereits ein Ergebnis vorweggenommen: technischer Hochwasserschutz für die Verbandsgemeinde Vallendar ist angeblich nicht wirtschaftlich und die Landesregierung will uns diesen offenbar weiterhin verweigern. Dabei werden die von uns vorgelegten Gutachten einfach schlechtgerechnet. Wir werden dies nicht akzeptieren und im Laufe der weiteren Diskussionen erneut auf angemessenen Hochwasserschutz auch für die Verbandsgemeinde Vallendar drängen. Selbstverständlich sind auch flankierende Maßnahmen erforderlich, aber wir brauchen ganz sicher kein aus Mainz gesteuertes Diskussionsforum, um über Verkehrsumleitungen oder Schutzmaßnahmen an Privateigentum zu beraten. Dieses neue Verfahren wirkt wie eine Beruhigungspille im Vorfeld der Landtagswahlen.“